Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) führt eine öffentliche Konsultation zur möglichen Beschränkung von bei Hautkontakt potentiell allergieauslösenden chemischen Stoffen (so genannte “skin sensitisers“) in Textilien, Fellen und Lederartikeln durch. Rechtlicher Rahmen ist die europäische Chemikalienverordnung REACH.

Der Entwurf sieht verschiedene Konzentrationsgrenzen bzw. Beschränkungen für Stoffe, welche einer harmonisierten Einstufung als “skin sensitiser“ in Kategorien 1/1A/1B im Rahmen der CLP-Verordnung unterfallen, in entsprechenden Artikeln vor. Auch so genannte Dispersionsfarbstoffe sind - unabhängig von einer harmonisierten Einstufung - betroffen.

Der Beschränkungsvorschlag geht auf eine Initiative aus Schweden und Frankreich zurück.
Unternehmen können sich bis zum 19. Dezember 2019 an der Konsultation der ECHA beteiligen.