In die Diskussion über die industriellen Standortfaktoren in Deutschland hat sich der DIHK mit einem Zehn-Thesen-Papier eingebracht. Nach Auffassung von DIHK-Präsident Eric Schweitzer sollten „besonders diejenigen Standortbedingungen in den Blick genommen werden, die für die Breite des industriellen Mittelstandes ein Investitionshemmnis darstellen.“

Nötig seien in erster Linie weniger Bürokratie, niedrigere Steuern, wettbewerbsfähige Energiepreise sowie eine bessere Versorgung mit digitalen Netzen, so Schweitzer. "Eines besonderen Schutzes für bestimmte große Industriebetriebe durch staatliche Intervention bedarf es am Standort Deutschland hingegen nicht", betonte er.

Und er gab zu bedenken: "Unternehmensgröße bedeutet nicht automatisch mehr Wettbewerbsfähigkeit – das zeigen hierzulande unsere vielen Hidden Champions." gewinnus.susanne@dihk.de