Berlin. „Jugendliche folgen heute noch zu oft Geschlechterklischees und schränkten damit ihre Berufswahl ein“, gab DIHK-Präsident Eric Schweitzer anlässlich der Veranstaltung der Initiative Klischeefrei am 20./21. Mai 2019 im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft zu bedenken. "

So ist bei den männlichen Auszubildenden der KFZ-Mechatroniker und bei den weiblichen die Kauffrau für Büromanagement nach wie vor mit Abstand der beliebteste Ausbildungsberuf. Dabei können junge Menschen zwischen Hunderten von Ausbildungen wählen. Allein im IHK-Bereich gibt es mittlerweile rund 250 Ausbildungsberufe.

Initiativen wie Girls' oder Boys' Day unterstützten Mädchen und Jungen dabei, "ihre Talente und Potenziale zu entfalten und einen Beruf zu finden, der zu ihren individuellen Stärken und Interessen passt," so Schweitzer. Das ermögliche erfolgreiche Übergänge in die betriebliche Ausbildung und den Arbeitsmarkt. "Damit können von der Wirtschaft dringend benötigte Fachkräfte gewonnen und gehalten werden", sagte der DIHK-Präsident.

Viele Unternehmen hätten das erkannt und seien offen für eine Trendwende in ihrem Personal- und Ausbildungsmanagement. "Das zeigt sich auch daran, dass bereits in den ersten Monaten nach Gründung der Initiative Klischeefrei nicht nur wir als Unternehmensorganisation, sondern auch Betriebe aus den verschiedensten Branchen und Größenklassen Mitglied geworden sind." Dem Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung gehören bislang mehr als 160 Partner an, unter anderem auch der DIHK. bartke.elisabeth@dihk.de