Rose

Dezember 2019

Tradition modern interpretiert

Wenn Willi Carle von der Entwicklung der „Rose“ erzählt, klingt alles ganz logisch und unaufgeregt. Dabei ist es eine echte Erfolgsgeschichte.
Im Jahr 1909 kaufte der Urgroßvater Karl Müller das kleine Gasthaus Rose mit dazu gehörender Metzgerei. Bereits nach 15 Jahren erweiterte er das Gasthaus mit dem Rose-Saal, den es heute noch gibt. Das Ehepaar Müller hatte vier Töchter. Eine davon führte den Betrieb mit ihrem Mann Willi Carle ab 1945 weiter. Bis heute hat sich die Rose zu einem Hotel und Restaurant entwickelt, das weit über den kleinen Ort Bitzfeld hinaus einen sehr guten Ruf besitzt und sowohl bei privaten Gästen als auch bei regionalen Unternehmen treue Kunden hat.
 
1978 wurde das Hotel eröffnet. Nach zwei Erweiterungen bietet es heute 79 Zimmer der 3-Sterne-Superior und 4-Sterne-Kategorien. „Unter der Woche haben wir viele Firmenkunden und am Wochenende auch private Feierlichkeiten“, erklärt Willi Carle, der heute mit seiner Frau und seiner Schwester in vierter Generation den Betrieb managt. Alle drei sind Profis und für die Aufgaben mit Ausbildung und Berufserfahrung in Gastronomie und Hotellerie bestens qualifiziert.
 
Qualität und Regionalität hat Vorrang
Durch die verkehrsgünstige Lage von Bitzfeld nahe der A6 ist das Haus gut erreichbar. Zentral im Ortskern gelegen hat es aber immer noch den Charme eines Landgasthauses. Dies wissen die Gäste zu schätzen, die auch von außerhalb des Hohenlohekreises kommen, ob privat oder geschäftlich. Direkt an der Rose starten sogar drei eigens ausgewiesene Rundwanderwege für die Gäste, die auch die Umgebung erkunden möchten.
 
Sieben Seminarräume stehen für Veranstaltungen zur Verfügung und auch die übrigen Gasträume sind großzügig angelegt. In der Gestaltung mit einem hellen, freundlichen Ambiente werden unaufdringlich traditionelle Motive aufgegriffen. Ist diese Kombination vielleicht ein Erfolgsrezept des Hauses? In der Küche scheint diese Verbindung ebenfalls gut zu funktionieren. „Aus traditionellen, herkömmlichen Produkten das Bestmögliche machen, ohne sich in modernem Schnickschnack zu verzetteln“, so erklärt Willi Carle seine Devise als Küchenchef. „Wir verwenden hochwertige, möglichst regionale Produkte.“ Qualität hat Vorrang und die Lieferanten sind sogar auf der Website aufgelistet.
 

„Aus traditionellen, herkömmlichen Produkten das Bestmögliche machen, ohne sich in modernem Schnickschnack zu verzetteln.“ - Willi Carle, Inhaber 

Durch und durch Familienbetrieb (von links): Annette und Willi Carle, Oliver und Elke Bender, Helga und Willi Karl Carle mit den Enkelkindern.

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Vielfalt, Tradition und Atmosphäre
Auf der Speisekarte sind traditionelle Gerichte wie schwäbischer Zwiebelrostbraten, Kalbsnierenbraten und natürlich Maultaschen zu finden, aber auch Fischgerichte wie Wolfsbarschfilet mit Ratatouille und Rosmarinkartoffeln. Saisonale Themen setzen weitere Akzente. Im November und Dezember stehen Ente, Gans und Wild auf der Spezialitätenkarte. Und auch die Vegetarier werden in der Rose gut bekocht. Für einzelne Gerichte wird sogar eine vegane Variante angeboten.
 
Aber damit nicht genug. „Wir sind stolz darauf, dass auch Gäste mit Lebensmittelunverträglichkeiten immer wieder kommen und uns vertrauen“, sagt Willi Carle. Auch das Servicepersonal kennt sich mit diesem Thema aus und geht darauf ein. Insgesamt 62 Mitarbeiter zählt das Team der Rose in Hotel und Restaurant. „Was wir hier tun, ist sehr dienstleistungslastig“, sagt der Chef. „Natürlich ist es nicht immer ganz einfach, genügend gutes Personal zu finden. Aber es ist wichtig, gut mit den Mitarbeitern umzugehen. Das spricht sich herum. Wir bekommen sogar Initiativbewerbungen. Die Stimmung hier im Haus ist gut. Wir haben sehr flache Hierarchien und arbeiten kollegial zusammen.“
Bei dieser harmonischen Atmosphäre kommen auch die Gäste gerne immer wieder.  
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