Krone am Fluss

Oktober 2020

Der Fluss setzt die Akzente

Vom Luxus der Einfachheit, Echtheit und Naturverbundenheit. Diese Überschrift über einer der schön fotografierten Bildergalerien, die auf den Internetseiten das Haus und die Umgebung vorstellen, bringt es auf den Punkt.
Schon bei der Anfahrt fällt die naturnahe Lage des Hauses auf. Direkt an der Brücke über den Kocher gelegen, ist die Krone am Fluss in die Hohenloher Landschaft eingebettet. Auf der Seite zum Fluss grenzen die sogenannten Sommergärten an, die in historischer Tradition den Häusern innerhalb der Stadtmauern zugeordnet sind. „Wir bauen hier auch heute noch eigenes Gemüse und Kräuter an, die wir in der Küche frisch verarbeiten“, erklärt Angelika Walter-Hertweck. Als Vertreterin der 3. Generation leitet sie seit rund zehn Jahren den Betrieb. „Man lebt mit dem Fluss, er ist ein Orientierungsmerkmal und bringt uns über Wander- und Radtouren auch viele Gäste“, sagt sie. „Deshalb haben wir den Namen auch auf Krone am Fluss geändert. Damit wollten wir einen bewussten Akzent setzen.“
 
Saisonal und regional
Zur Krone am Fluss gehören das traditionelle Landgasthaus mit einer großen Terrasse direkt an der Stadtmauer, mehrere Veranstaltungsräume und das Hotel mit insgesamt 30 Zimmern und drei Apartments. Die Hotelzimmer befinden sich im Haupthaus und im Kornhaus, dem ehemaligen Getreidehaus der historischen Stadtmühle. Damit wären wir bei den Stichworten „Echtheit“ und „Einfachheit“. Das Prinzip ist im Haus und auf der Speisekarte leicht wiederzufinden. Die Küche ist saisonal ausgerichtet mit Lieferanten aus der Region. Auch das Wild, eine Spezialität der Krone, kommt von regionalen Jägern. Die Krone ist schon lange Mitglied bei „Schmeck den Süden Baden-Württemberg“. Auf der Karte locken Klassiker wie selbstgemachte Maultaschen und Zwiebelrostbraten ebenso wie vegane Gemüsespaghetti. Eine Spezialität sind die Hohenloher Schlemmerbrote. Die Fladenbrote werden von einer Bäckerei aus der Region geliefert und dann belegt und warm serviert. Eine raffinierte Einfachheit, die die Gäste aus der Region und von weiter her überzeugt.

Angelika Walter-Hertweck.

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Tourismus zieht allmählich wieder an
„Unsere Gäste kommen aus einem Umkreis von bis zu 200 Kilometern, auch aus Frankfurt oder Nürnberg“, erklärt Angelika Walter-Hertweck. „Wir haben viele Aktivurlauber, die zum Wandern oder als Radtouristen kommen. In anderen Jahren übernachten bei uns auch Besucher der Festspiele in Jagsthausen.“ Aber in diesem Jahr ist natürlich vieles anders. Die Corona-Krise hat auch die Gastronomie und Hotellerie im Kochertal hart getroffen. „Was wir stark merken, das sind die fehlenden Familienfeiern und auch die Firmenveranstaltungen, die abgesagt wurden.“ Der Tourismus zieht allmählich wieder an. „Wir merken, dass viele Gäste jetzt im Urlaub in Deutschland bleiben“, stellt Angelika Walter-Hertweck fest. „Auch das Restaurant läuft wieder ganz gut. Unsere Stammgäste kommen wieder. Sie haben uns auch in der Krise die Treue gehalten und zum Beispiel Gutscheine gekauft.“ Zwei kreative Angebote, die während des Shutdowns entstanden sind, wird es auch weiterhin geben. Die „Krone am Fluss – to go“, fertig zubereitete Gerichte zum Abholen und die „Schlemmerboxen“ mit allem, was zu einem feinen Menü oder zu einem gelungenen Grillabend gehört.
 
Blick nach vorn
Die Krise ist noch nicht überstanden. Dank Corona-Soforthilfe und Kurzarbeit konnten aber alle Mitarbeiter gehalten werden. Und jetzt geht der Blick nach vorne. „Das Wohlbefinden unserer Gäste steht im Vordergrund“, betont Angelika Walter-Hertweck. „Wir tun alles, damit sie sich sicher fühlen. Und die Räume sind groß genug, um die Abstandsregeln gut einzuhalten.“
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