Die aktuell geltenden Sonderregelungen über den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld gelten bis zum 31.Dezember fort. So ist kein Aufbau negativer Arbeitszeitsalden erforderlich oder, dass nur zehn Prozent der Belegschaft eines Betriebes von einem Entgeltausfall betroffen sein müssen. Dies gilt allerdings nur für alle Betriebe, die bis zum 31.März mit der Kurzarbeit begonnen haben.
 
Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem 4. Monat und 80/87 Prozent ab dem 7. Monat) wird für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31 März entstanden ist, bis zum 31.Dezember dieses Jahres verlängert.
Auch Leiharbeitnehmer können weiterhin Kurzarbeitergeld erhalten, wenn der Verleihbetrieb bis zum 31. März Kurzarbeit einführt.
 
Wichtig
Betriebe, die aufgrund der Pandemie mit dem Gedanken spielen Kurzarbeit einzuführen, sollten sich also insbesondere den 31.März 2021 notieren, da für Kurzarbeit, mit der erst am 1.April begonnen wird, die erleichterten Zugangsvoraussetzungen nach derzeitigem Stand nicht mehr gelten.
 
Diese und weitere Regelungen, sowie Informationen zum Thema erleichtertes Kurzarbeitergeld, sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu finden.