Statt „Hop On – Hop Off“ hieß es bei den teilnehmenden Unternehmen und Schülerinnen und Schülern der diesjährigen „Nacht der Ausbildung“: „Digital durchstarten!“. Seit 17. September konnten sich Schülerinnen und Schüler über regionale Ausbildungsbetriebe auf der Website www.wj-nda-2020.de informieren. Vor Kurzem fand die „digitale Nacht der Ausbildung“ statt, die von Unternehmen – wenn gewünscht – mit Live-Videotalks und Chatmöglichkeit begleitet werden konnte. Dieses Angebot wurde rege angenommen. An diesem Abend besuchten circa 1.200 unterschiedliche Besucher die Website und betrachteten insgesamt 14.600 Unterseiten, also über 12 unterschiedliche Seiten auf der Website. Die durchschnittliche Verweildauer von über acht Minuten pro Besucher ist im Online-Bereich vergleichsweise hoch und zeigt, dass sich die Besucher auch im Detail mit den Firmen beschäftigt haben.
 
Patrick Gündisch, einer der vier Projektleiter der diesjährigen Veranstaltung, schildert seine Beobachtung: „Wir wollten auch in diesen besonderen Zeiten, eine Möglichkeit für Firmen geben, sich als Arbeitgeber zu präsentieren und waren gespannt, wie das Format von Ausbildungs- und Studieninteressierten  aufgenommen wird. Neben der unzähligen ehrenamtlichen Stunden der Wirtschaftsjunioren konnten wir dank der Agentur PSM³, welche die Website technisch betreute, und der Volksbank Schwäbisch Hall, deren Job-Börsen Website das Grundgerüste unserer Seite darstellte, das Projekt überhaupt in diesem Maße umsetzen. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
 
Projektleiter Lutz Härterich ergänzt: „Die Seite wurde an diesem Abend insgesamt sehr gut besucht. Bei den Videotalks zeigte sich, dass diese eher von Teilnehmern genutzt wurden, die konkret an den Unternehmen interessiert waren. Bei der Technick waren die Jugendlichen entgegen unserer Erwartung teilweise etwas zögerlich. In Gesprächen mit den Firmen hat sich jedoch das Motto „Klasse statt Masse“ bestätigt und es konnten intensive Gespräche mit Bewerberinnen und Bewerbern geführt werden.“ Herr Härterich war vor allem positiv überrascht, als ihm Firmen berichteten, dass bereits die ersten Bewerbungen eingegangen waren.
 
Die Website www.wj-nda-2020.de bleibt nun noch bis Ende Oktober 2020 online und bietet auch nach der „Nacht der Ausbildung“ den Firmen die Möglichkeit, sich als Arbeitgeber zu präsentieren. Danach wird das Projektteam der Wirtschaftsjunioren die Erkenntnisse der diesjährigen Veranstaltung für die Planung des nächsten Jahres nutzen.
 
„Firmen, die bisher aufgrund der geografischen Lage an keiner „Nacht der Ausbildung“ teilnehmen konnten, waren über die digitale Gelegenheit sehr erfreut. Während Unternehmen, welche das bisherige Format genutzt hatten, natürlich die Vorteile der physischen Betriebsbesichtigungen vermisst haben.“ führt Projektleiterin Sarah Vogt an.
 
Ihr Projektleiterkollege Andreas Hoffmann gibt einen Ausblick auf das nächste Jahr: „Wir werden das Konzept nun für das nächste Jahr weiterentwickeln, so dass für beide Seiten ein unter bestehenden politischen Gegebenheiten passendes Angebot entsteht. Wir haben viel dazu gelernt und auch schon die ersten Ideen, wie das Format weiterentwickelt werden könnte.“