Geld + Märkte

03. Februar 2021
Corona-Pandemie

Auszahlungen der Wirtschaftshilfe Dezember gestartet

Die technischen Voraussetzungen stehen. Damit können die Auszahlungen der Dezemberhilfe durch die Länder umgesetzt werden.
Die Antragsstellung für die Dezemberhilfe läuft seit dem 22. Dezember 2020; seit dem 5. Januar 2021 fließen Abschlagszahlungen. Bislang wurden über 1,56 Milliarden Euro an Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfe geleistet. Insgesamt wurden bei der November- und Dezemberhilfe bisher in Summe über 4,35 Milliarden Euro ausgezahlt.
 
Die Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbständige sowie Vereine und Einrichtungen, die von den für November beschlossenen und auf den Dezember verlängerten Schließungen besonders stark betroffen waren. Um diesen unverzüglich und unbürokratisch helfen zu können, wurden zunächst seit Anfang Januar Abschlagszahlungen gewährt. Die Höhe der Abschlagszahlungen beträgt maximal 50.000 Euro. 
 
Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember im Überblick:
  • Antragsberechtigt sind direkt und indirekt von den für November beschlossenen und auf Dezember verlängerten Schließungen betroffene Unternehmen.
  • Mit der Dezemberhilfe werden im Grundsatz Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt. Auch für die Dezemberhilfe gelten die Vorgaben des EU-Beihilferechts.
  • Die Antragstellung erfolgt über die bundesweit einheitliche IT-Plattform der Überbrückung. Der Antrag erfolgt über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.
  • Auch für die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember gelten die Vorgaben des EU-Beihilferechts. 
Umfassende FAQ zur November- und Dezemberhilfe sowie zum EU-Beihilferecht finden Sie untenstehend.

Weblinks