Geld + Märkte

19. Mai 2020
Kommentar

Rückläufige Entwicklung

Jetzt die richtigen Impulse setzen.
Zum BIP Q 1 2020 erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: “Die rückläufige Entwicklung im ersten Quartal dokumentiert den Beginn des wirtschaftlichen Einbruchs. Zusätzlich müssen wir davon ausgehen, dass die Lage für viele Betriebe trotz der Lockerungen auch weiterhin angespannt bleibt. Nach unserer jüngsten Blitzumfrage rechnen sogar 80 Prozent der Firmen für das Jahr 2020 mit Umsatzrückgängen. Mehr als ein Drittel der Unternehmen erwartet frühestens 2021 die Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.

Daher sind jetzt weitere Impulse erforderlich, die möglichst vielen Betrieben in der Breite wieder mehr wirtschaftliche Chancen eröffnen. Eine Erweiterung der Möglichkeiten, aktuelle Verluste kurzfristig steuerlich zu berücksichtigen, würde den Unternehmen die dringend benötigte Liquidität verschaffen. Denn Steuerrückzahlungen der Finanzämter könnten die Betriebe sofort in den Restart investieren. Außerdem benötigen auch die Unternehmen mehr Sicherheit im täglichen Umgang mit dem Virus. Einfache und möglichst leicht zugängliche Testverfahren oder auch die Tracing-App erlangen so unmittelbare Bedeutung für den Alltag in den Unternehmen und die wirtschaftliche Entwicklung.“