Energiespeicher dienen der Speicherung von überschüssiger Energie zur späteren Nutzung. Im Rahmen des Umstiegs von einer überwiegend zentralen fossilen auf eine dezentrale erneuerbare Energieversorgung nimmt ihre Bedeutung immer weiter zu.

Das gilt sowohl für große Speicheranlagen, wie Pumpspeicher oder große Batteriespeicheranlagen, mit denen das öffentliche Versorgungsnetz gesichert wird, als auch für kleinere Speichereinheiten für Unternehmen, die sich zumindest teilweise selbst mit Energie versorgen möchten. Des Weiteren können mit Hilfe von Speichern kurzfristig auftretende Lastspitzen geglättet werden; zudem wirken die kleineren dezentralen Anlagen auch netzstabilisierend.

Doch sind Batteriespeicher wirklich wirtschaftlich? Welche Technologien bieten sich an? Und wie reagiert die Politik auf das Erfordernis, Energiespeicher auch dezentral einzusetzen?

Aus Rohstoffsicht sind viele Speichertechnologien problematisch. Vor allem seltene  Metalle wie Kobalt und Lithium werden oft unter schwierigen Bedingungen gefördert. Unter Hochdruck wird an Alternativen geforscht.
Wie weit sind Forschung und Entwicklung? Was wird in den nächsten Jahren marktfähig sein? Mit dem Energiegipfel Mainfranken-Tauberfranken sollen Antworten auf all diese Fragen gefunden werden.