Geld + Märkte

23. November 2018
Kommentar

Handelsgespräche intensivieren

DIHK-Präsident Eric Schweitzer zum Handelskonflikt mit den USA.
„Aktuell spricht leider wenig dafür, dass die USA vom Kurs einer nur für sie vorteilhaften Handelspolitik und ihren so genannten Strafzöllen abrücken. Umso wichtiger ist es, die Handelsgespräche zwischen der EU und den USA noch intensiver als bislang fortzuführen.
 
Es ist immer besser, miteinander zu reden als übereinander. Das längerfristige Ziel muss ein Freihandelsabkommen mit den USA sein, das der Breite unserer Unternehmen wieder mehr Sicherheit und Planbarkeit sowie faire und gute Regeln in den Handels- und Investitionsbeziehungen mit den USA geben soll.
 
Aktuell sind wir gleichwohl von einem solchen vernünftigen Abkommen mit unserem zweitwichtigsten Handelspartner, den Vereinigten Staaten, weit entfernt. Vielmehr besorgt mich, dass sogar die höheren Autozölle - die in erster Linie den US-Verbaucher selbst am meisten treffen würden - noch immer nicht vom Tisch sind. Diese wären ein No-go!
 

DIHK-Präsident Eric Schweitzer

Der DIHK hat angesichts der weltweiten schwächeren Entwicklungen seine Exportprognose auf nunmehr 2,8 Prozent für 2018 mehr als halbiert. Für das nächste Jahr sehen wir mit einem mageren Wachstum von 2,5 Prozent keine Besserung. Das außenwirtschaftliche Umfeld ist derzeit für die Unternehmen alles andere als leicht.“

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