Brüssel. Die Europäische Union hat gemeinsam mit Kanada eine langjährige DIHK- und Eurochambres-Forderung umgesetzt: Der Mittelstand soll beim Handel zwischen den beiden Wirtschaftsregionen besser unterstützt werden. Das hat das gemeinsame CETA-Komitee bei seiner ersten Tagung im September beschlossen.

Konkret wollen beide Seiten den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) den Sprung in den Auslandsmarkt durch kostenlose Portale erleichtern, die alle handelsrelevanten Informationen bündeln. Auf den Internetseiten sollen spezielle Kontaktpunkte für KMU genannt werden.  

Sie sollen die mittelstandsfreundliche Umsetzung des Handelsabkommens begleiten und hierbei insbesondere wichtige Ansprechpartner und Interessensvertreter für KMU wie das Kammernetzwerk in die Fortentwicklung von CETA einbinden.