11. Juli 2018
Wir kennen keinen Stillstand

Eine Region in Bewegung

Eine Region wird nicht zufällig erfolgreich. Eine erfolgreiche dynamische Region ist das Gesamtergebnis von aktiven vorausschauenden Planungs- und Veränderungsprozessen.
Dazu braucht es viele Akteure, die bereit sind, eine solche Dynamik vorauszuahnen, anzutreiben und in diese zu investieren.
Dieser Prozess ist unter aktuellen Gegebenheiten wie demografische Entwicklung und Digitalisierung nicht selbstverständlich und zukünftige Entwicklungen sind schwer vorauszusagen – es ähnelt ein wenig dem Blick in die Glaskugel. Betrachtet man Heilbronn-Franken, so lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass es sich um eine erfolgreiche und dynamische Region handelt. Hier einige Beispiele:

Bundesgartenschau (Buga) Heilbronn 2019
Fast 40 Hektar umfassendes Brachland zwischen Alt-Neckar und Neckarkanal, zwischen der Lern- und Erlebniswelt Experimenta und dem Hauptbahnhof werden neu belebt. Bisher einmalig in der 70-jährigen Geschichte der Bundesgartenschauen: Menschen wohnen auf dem Buga-Gelände. Die Stadtausstellung zeigt den Besuchern eine Vorausschau auf das zukünftige Heilbronner Stadtquartier Neckarbogen. Nahezu 800 Menschen werden noch vor Beginn der Buga 23 zukunftsweisende Gebäude auf dem Gelände beziehen und bis 2040 sollen es noch viermal soviel werden.

Über Ausstellungsbeiträge in den Erdgeschossen und Innenhöfen werden die Besucher über die Zukunft am Neckarbogen informiert. Durch die Buga soll die Dynamik der Stadtentwicklung und deren Nachhaltigkeit für zukünftige Generationen durch die Belebung der innenstadtnahen Flächen aufgezeigt werden. Wo sich zuvor ein zentraler Güter- und Warenumschlagsplatz befand, entsteht zukünftig das Stadtquartier Neckarbogen mit einem Wohnraum für bis zu 3.500 Menschen und mehr als 1.000 Arbeitsplätzen.

Zukunftspark Wohlgelegen
Ein weiteres Beispiel für die Dynamik der Region ist der „Zukunftspark Wohlgelegen“, ein in Süddeutschland einzigartiger Technologiepark in direkter Nachbarschaft zur Buga 2019. Der moderne Technologiepark bietet Start-ups und Unternehmen aus Zukunftsbranchen und modernen Schlüsseltechnologien wie Life Science, IT, Software, Internet, Materialwirtschaft und Forschungseinrichtungen ein Zuhause. Seit 2009 entwickelt sich der Technologiepark stetig weiter.

Anfang 2019 ist der Bau eines Businesshotels geplant. Das aus drei Gebäuden bestehende Wissenschafts- und Technologiezentrum (WTZ) im Zukunftspark Wohlgelegen ist ein Fördervorhaben der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg aus dem Programm RWB-EFRE (Förderperiode 2007-2013). Es war das größte Einzelvorhaben in Baden- Württemberg. Eine weitere Besonderheit ist die überwiegende Nutzung von Recyclingbeton bei den Gebäuden. Hier sollte auch ein nachhaltiger Beitrag innerhalb des eigentlichen Bauprojektes geleistet werden. Deshalb wurde es auch mit dem höchsten Gütesiegel für „Nachhaltiges Bauen“ ausgezeichnet.

Science Center Experimenta
Die Experimenta bietet seit 2009 eine Lern-und Erlebniswelt in Naturwissenschaft und Technik für Menschen jeden Alters, sozusagen zum Be-/Greifen. Das wird mit verschiedenen Themenwelten, Talentschmieden und der Akademie junger Forscher ermöglicht. Erstmals wurde in die historische Anlage – das ehemalige Lagergebäude Hagenbucher auf der Kraneninsel mit rund 7.500 Quadratmeter Nutzfläche – 30,8 Millionen Euro investiert. Träger der Experimenta ist eine Gesellschaft, die aus den Mitgliedern Stadt Heilbronn, Dieter-Schwarz-Stiftung, IHK Heilbronn-Franken, Hochschule Heilbronn und Akademie für Information und Management besteht.

Das Interesse an den Themenwelten mit über 150 interaktiven Exponaten nahm seit der Eröffnung rasant zu. Inzwischen wurden sogar 200.000 Besucher jährlich gezählt. Interessante Themenwelten wie das „E-Werk“ zum Thema Energie, die „Werkstatt“ zu den Themen Technik, Innovation und den für die Region wichtigen Automobilbau, das „Netzwerk“ mit dem Mittelpunkt Mensch und Kommunikation, sowie „Spielwerk“ mit Exponaten zu Sport, Spiel und Musik ziehen nach wie vor interessierte Besucherströme an. Nach diesem Erfolg wurde eine Erweiterung mit einer Nutzfläche von 13.500 Quadratmetern beschlossen. Diese Fläche beinhaltet den sogenannten „Science Dome“ und ein Biosphärengebäude.

Der Erweiterungsbau soll bis zum Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. Da während des Um- und Neubaus die Experimenta geschlossen ist, aber weiterhin das Angebot dieser Lern- und Experimentierwelt nutzbar sein soll, steht seit Januar 2018 ein 105 Meter langes Wissenschaftsschiff MS Experimenta bereit. Auf 500 Quadratmetern werden unter anderem zwei Labore für Schulklassen und eine Aktionsfläche mit Experimentierstationen angeboten. Nach dem Um- und Neubau werden zukünftig auf 25.000 Quadratmetern zusätzlich vier Talentschmieden, über 250 interaktive Exponate und insgesamt neun Labore angeboten.

Bildungscampus
Der Bildungscampus besteht aus drei Bildungsinstitutionen mit dem gemeinsamen Ziel, ein umfassendes lebensphasenorientiertes Lernspektrum anzubieten. Von der frühkindlichen Erziehung bis zu akademischen Abschlüssen und der Weiterbildung im Beruf - alles auf einem Campus. Das ist der Beginn der Vision des lebenslangen Lernens durch die vernetzten Bildungseinrichtungen, denn die Dynamik einer Region erfordert auch Dynamik in der Bildung – vom Vorschulkind bis zum Erwachsenen.

Diesem Grundgedanken folgt der Bildungscampus und vereint deshalb zum Beispiel die Angebote der Experimenta für Jugendliche, das Studium an der DHBW Heilbronn und der Hochschule Heilbronn für Abiturienten sowie das Erlangen von Masterabschlüssen für Berufstätige an der German Graduate School of Management and Law wie auch dem Center for Advanced Studies an der DHBW. Auch an die didaktische Weiterbildung von Pädagogen und Lehrenden in Kindertagesstätten und Schulen – ein Beispiel des Angebotes der Akademie für innovative Bildung und Management (aim) - wurde gedacht. Auf dem Bildungscampus wird Heilbronn als dynamische Wissensstadt wahrgenommen und die zukünftigen Pläne weisen deutlich in diese Richtung. Der Bildungscampus wird weiter ausgebaut.

Die Fakultät für Wirtschaft und Verkehr der Hochschule Heilbronn wird auf dem Campus ebenso eine Heimat finden, wie eine Sporthalle, Kindertagesstätte und ein Guest House. Außerdem ist in naher Zukunft eine fünfte Bildungsinstitution auf dem Campus zu finden – die Technische Universität München (TUM) mit ihrer TUM School of Management. Sie baut dort einen eigenen Lehr- und Forschungsstandort mit den Schwerpunkten Management digitaler Technologien, Entrepre-neurship und Familienunternehmen auf.
 

Experimenta Erweiterung Ost

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Visualisierung Buga 2019: Kernbereich Garten- und Stadtausstellung

VR Center Schwäbisch Hall
Ebenso bleiben ländliche Bereiche unserer Region nicht von der Dynamik verschont und auch hier finden sich engagierte Menschen, die zum Erfolg der Region beitragen. Am 22. Januar 2016 wurde das Virtual Reality (VR) Center in Schwäbisch Hall im Technologiezentrum vom Deutschen Packaging Valley eingeweiht. Das VR-Center steht für alle Unternehmen der Region zur Verfügung und ermöglicht so den Zugang zu virtuellen Anwendungen und 3-D-Präsentationen. Somit haben die Unternehmen eine weitere Chance zukunftsweisende Schlüsseltechnologien zu testen. Jeder darf diese moderne Technik nutzen – vom Sondermaschinenbau bis zum Architekten, ebenso wie andere produzierende und entwickelnde Branchen. Das Center hat das Ziel, die Innovationskraft der Region zu steigern und erfolgreiche Zusammenarbeit und Entwicklung zu fördern.

Aufwändig erstellte Modelle und groß ausgeplottete Zeichnungen sind nicht mehr notwendig – Entwickler, Konstrukteure, Marketing- und Vertriebsleute können bereits in frühen Projektphasen zusammenkommen und ihre gemeinsamen Aufträge konkret virtuell betrachten. Auch Schulungen und Einweisungen bei komplexen Maschinen können hier stattfinden, als ob man direkt vor der Maschine steht. Damit wurden die Weichen für Innovation in der dritten Dimension gestellt. Dies war nur möglich, weil sich Mitgliedsunternehmen und das Packaging Valley Germany e. V. finanziell zusammengetan haben, unterstützt durch einen Förderbeitrag des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Lernfabrik 4.0 der Gewerblichen Schule Crailsheim
Die Dynamik der Region hat auch Schulen in Heilbronn-Franken erreicht. Ein Beispiel dafür befindet sich in der Gewerblichen Schule in Crailsheim mit der Lernfabrik 4.0. Die Lernfabrik 4.0 ist ein modulares und ausbaufähiges Abfüllsystem. Sie bietet eine Montagelinie, sowie die vor- und nachgelagerten Prozesse wie Entwicklung und Fertigung und hat die Logistik ebenso integriert durch Kooperationen. Die Lernfabrik stellt ein Fabrikmodell nach Industrie-4.0- Anforderungen im schulischen Kontext nach. In der Fabrik können Grundlagen für die Inbetriebnahme und Durchführung industrieller Automatisierungsprozesse von den Schülern erlernt werden.

Hier werden Anwendungs¬prozesse aus Maschinenbau, Elektrotechnik mit intelligenten Produktions- und Produktionssteuerungssystem digital verarbeitet – sozusagen wie in der echten Produktionsfabrik. Die Lernfabrik 4.0 in Crailsheim zeichnet sich vor allem durch folgende Schwerpunkte aus: Das Produktionssystem vor Ort entspricht den Systemen der Ausbildungsbetriebe, die Partner der Schule in der dualen Ausbildung sind. Das Konzept der Anlage wurde von der Lehrerschaft der Schule erarbeitet und die Fertigungsmodule und deren Anpassungen nach deren Anforderungen umgesetzt. Innerhalb des Berufsschulunterrichts als Lerninhalte für Schülergruppen wurden die Fertigung der Module in den Ausbildungswerkstätten der Partnerbetriebe und die Montage sowie die Inbetriebnahme in der Schule vorgenommen.

Ziel der Lernfabrik ist die Vorbereitung der Schüler auf die Anforderungen von Industrie 4.0. Aus diesem Grund wurde Industrie 4.0 auch in verschiedenen Bildungsgängen und Ausbildungsberufen in das pädagogische Konzept aufgenommen. Durch die Lernfabrik können zukünftige Fachkräfte bereits auf das Arbeiten in einer Industrie 4.0-Umgebung optimal vorbereitet werden.

DigitalHub – regionales Digitalisierungszen¬trum an der Hochschule Künzelsau
Ein Konsortium bestehend aus den Mitgliedern IHK Heilbronn-Franken, Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Innovationsregion Hohenlohe e.V., Hochschule Heilbronn, bwcon GmbH, Würth-Gruppe, connect.IT Heilbronn-Franken e.V. sowie der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken als Konsortialführer, haben ein für die Region wichtiges Projekt gemeinsam auf den Weg gebracht. Es soll ein Digitalisierungszentrum, das Regionale Di¬gitalHub, im direkten Umfeld der Reinhold- Würth-Hochschule, dem Campus der Hochschule Heilbronn in Künzelsau, entstehen.

Darüber hinaus sollen Satellitenstandorte an den anderen Hochschulstandorten in der Region Heilbronn-Franken, also in Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim und Heilbronn, bedarfsorientiert aufgebaut werden. Ziel des DigitalHub ist es, die vorwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft der Region beim Prozess der digitalen Transformation ganzheitlich zu unterstützen und die gravierenden Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt proaktiv zu gestalten. Hierzu soll eine branchenübergreifende Vernetzung organisiert und moderiert werden, um interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stimulieren. Der DigiHub soll eine regionale Drehscheibe für Digitalisierung werden und alle relevanten Akteure räumlich zusammenbringen, um Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Kollaboration zu fördern.

Dadurch soll ein regionales „Eco-System“ entstehen, in dem die gemeinsame Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, plattformbasierter Angebote und digitaler Projekte unterstützt werden. Der erste Schritt ist getan – im Rahmen des vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg ausgeschriebenen Förderungsaufrufs zur Errichtung von regionalen Digitalisierungszentren war die gemeinsame institutionelle Projektskizze aus Heilbronn-Franken erfolgreich. Die eingereichte Projektskizze zur Förderung des Projektes wurde auf der Prämierungsveranstaltung innerhalb des landesweiten Digitalisierungsgipfels Anfang des Jahres in Stuttgart prämiert. Nun muss gemeinsam der nächste Schritt – die Abgabe des Vollantrags – gemacht werden, damit im September 2018 mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden kann. 

Smart Lab 4.0 am beruflichen Schulzentrum Wertheim
Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die Region Main-Tauber wurde Ende Dezember 2017 am beruflichen Schulzentrum Wertheim ein Smart Lab 4.0 eröffnet und der Startschuss für ein dazugehöriges Kompetenzbündnis 4.0 gegeben. Eine intelligente Fabrik, die sogenannte Smart Factory, soll im Labormaßstab (SmartLab) realisiert werden. So wird die reale Welt in den Unternehmen der Region als Modell widergespiegelt werden. Zusätzlich soll das Kompetenzbündnis den Austausch zwischen Schule und Ausbildungsbetrieben ermöglichen und fördern.

Die Smart Factory soll in Modellgröße die digital vernetzte industrielle Fertigung mit der Informationstechnologie und der Betriebswirtschaft darstellen. Das Ziel ist, die Produktion von Massenkonsumgütern auf kosteneffiziente Weise neu zu gestalten. Dabei soll auch die Optimierung von Betriebsabläufen untersucht werden und ein für den Verbraucher dennoch möglichst individuelles Angebot gestaltet und gefertigt werden können. Auch die Energieeffizienz soll dabei berücksichtigt werden. Mit dem Smart Lab 4.0 leistet die Schule ihren Beitrag zur dyna-mischen Entwicklung im Main-Tauber-Kreis. Hierzu wird auch die bereits bestehende Kooperation mit anderen Berufsschulen wie zum Beispiel in Buchen oder Aalen sowie mit der dualen Hochschule in Aalen ausgebaut.

Das Smart Lab bietet Schülern einen fundierten Einblick in die Arbeit 4.0. Die Schule kann im Rahmen des Kompetenzbündnisses 4.0 auch individuelle Versuchsreihen und somit Forschungsreihen für Unternehmen durchführen. Auch sind Studienarbeiten in diesem Sinn möglich.

Sechsspuriger Ausbau der A6
Die dynamische Entwicklung der Region macht auch vor der Straße nicht halt. Wenn man die historische Entwicklung der Bundesautobahn A6 betrachtet, ist der dringende Entwicklungsprozess sofort klar. Die heutige A6 ist seit 1979 vom Autobahnkreuz Weinsberg bis Nürnberg durchgängig befahrbar. Mit dem Bau des Abschnitts zwischen Weinsberg und Schwabbach wurde zwar noch vor dem Zweiten Weltkrieg begonnen, aber erst 1970 konnte der erste Teilabschnitt fertiggestellt werden. Ende 1975 folgte der Teilabschnitt bis zur Anschlussstelle Kupferzell.

Die A6 war schon damals ein Bestandteil der eu¬ropäischen Verbindung (Europastraße 12) von Paris nach Prag. Die Bedeutung der A6 änderte sich grundlegend mit der Grenzöffnung in den 90er-Jahren. Mit der wachsenden Verkehrsbedeutung stieg die Verkehrsbelastung überdurchschnittlich – seit 1979 verdreifach¬te sich der Verkehr und der Schwerverkehr nahm laut Regierungspräsidium Stuttgart sogar um das Vierfache zu. Die jetzige zweispurige Strecke kann dies nicht mehr aufnehmen. Staus und Lärmbelästigungen auf den Ausweichstrecken sind zum alltäglichen Ärgernis der Wirtschaft und der Pendler geworden.

Entlang der A6 hat sich die Wirtschaft der Region Heilbronn-Franken rasant entwickelt. Um diese Dynamik nicht auszubremsen, wird dringend der Ausbau der A6 benötigt. Das Planfeststellungsverfahren ist derzeit im vollen Gange. Bis 2025 soll die rund 65 km lange Strecke für fast eine Milliarde Euro ausgebaut sein.
Dies sind nur einige wenige Beispiele für die dynamische Entwicklung der Region und selbstverständlich gibt es noch viel Potenzial, diese auf verschieden Feldern weiter voranzutreiben. Was es dazu braucht, sind Akteure, die mutig und bereit sind, dies gemeinsam zu tun und an die erfolgreiche Entwicklung der Region glauben. Und davon gibt es in Heilbronn-Franken etliche. (red)

Quellen: Buga, Experimenta, Zukunftspark Wohlgelegen, Stadtsiedlung Heilbronn, Hochschule Heilbronn, Stadt Heilbronn, Packaging Valley e. V., Gewerbliche Schule Crailsheim, Europäischer Fond für Regionale Entwicklung, Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Berufliches Schulzentrum Wertheim, Regierungspräsidium Baden-Württemberg


 

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