Anfang November 2018 hat sich die Europäische Kommission im Rahmen einer erwarteten Mitteilung zum Umgang mit hormonschädlichen Chemikalien positioniert. Brüssel beabsichtigt damit, das Risiko der Exposition gegenüber diesen so genannten Endokrinen Disruptoren weiter zu verringern. Auch geht es im Plan der EU-Kommission um die schnellere Identifikation und Erforschung entsprechender Chemikalien.

Der rechtliche Rahmen zum Umgang mit endokrinen Disruptoren soll demnach einer gründlichen Eignungskontrolle unterzogen werden. Das Vorsorgeprinzip soll dabei maßgeblich bleiben. Dazu schwebt der EU-Kommission die Durchführung einer öffentlichen Konsultation vor.

Die Mitteilung verdeutlicht darüber hinaus, welche Schritte die EU-Kommission zur vollständigen Umsetzung bereits vorheriger Maßnahmen erwägt. Etwa mit Blick auf die Chemikalienverordnung (REACH) betrifft dies die Verwendung von Sicherheitsdatenblättern zur besseren Informationsweitergabe entlang der Lieferkette.
In der Vergangenheit kam es bei hormonschädlichen Chemikalien bereits zu diversen Verboten oder Expositionsbeschränkungen.