Berlin. Auf die schädlichen Wirkungen von Fremdenhass nicht zuletzt für den Wirtschaftsstandort Deutschland hat DIHK-Präsident Eric Schweitzer hingewiesen. Es gelte, den Ängsten eine positive Zukunftseinstellung entgegenzusetzen. „Aggression und Gewalt gegenüber Menschen mit ausländischer Herkunft sind für Wirtschaft und Politik gleichermaßen eine Herausforderung, der wir geschlossen begegnen müssen. Die deutsche Wirtschaft lebt in besonderer Weise von ihrer Weltoffenheit“, sagte Schweitzer.
 
Das Gütesiegel „Made in Germany“ stehe für Verlässlichkeit, Respekt und Entwicklungsfreude. „Wenn Unternehmer hierzulande erleben müssen, dass an den Grundfesten von Demokratie und Rechtsstaat gerüttelt wird, beunruhigt sie das“, so der DIHK-Präsident. „Für die Wirtschaft ist klar: Demokratie und Rechtsstaat sind die Grundlage und Basis unseres unternehmerischen Handelns in einer freien Gesellschaft.“
 
Schweitzer mahnte: „Die aktuellen Herausforderungen bewältigen wir aber nicht nur mit Sonntagsreden. Wir müssen versuchen, den Ängsten vor Veränderungen eine positive Zukunftseinstellung entgegenzusetzen.“ Als einen wichtigen Beitrag nannte er „gute Bildung, die einen guten Einstieg in das Arbeitsleben ermöglicht und Neugierde weckt“. Die aktuelle Bundesregierung habe hier im Koalitionsvertrag „zu Recht einen ihrer Schwerpunkte gesetzt“. thewes.frank@dihk.de